PDr. Kay Plötner, Energieberater, vor großen gelben Buchstaben "BAU" auf einer Messe, die sich mit Themen wie nachhaltige Sanierung und Bauinnovation befasst.

Auf der BAU2025, einer der weltweit bedeutendsten Messen für Architektur, Materialien und Systeme, wird die Zukunft des Bauens greifbar. Besonders spannend sind dabei die Innovationen im Bereich nachhaltiger Baustoffe und deren Einsatz sowohl im Neubau als auch in der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden. Im Fokus stehen natürliche Materialien, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch funktional vielseitig einsetzbar sind.

Beispiel eines individuellen Sanierungsfahrplans für die energetische Sanierung einer Immobilie, erstellt von einem Energieeffizienz-Experten München mit Taschenrechner und Stift.
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Dr. Kay Plötner vor großen gelben Buchstaben "BAU" auf einer Messe, die sich mit Themen wie nachhaltige Sanierung und Bauinnovation befasst.
XPS-Dämmstoffe als effiziente Lösung für ökologische Modernisierungen.
Nachhaltige Sanierung: Wandaufbau mit natürlichen Dämmstoffen.
Wandquerschnitt mit Dämmung aus Naturmaterialien wie gepresstem Stroh und Kalkputz – ein Beispiel für nachhaltige Sanierung.
Nahaufnahme von ökologischen Dämmplatten aus Naturfasern und grünem Dämmstoff – ideal für nachhaltige Sanierung und Modernisierung.
Ausstellungsstück einer Holzfaser-Dämmung mit flexibler Verarbeitung, präsentiert als umweltfreundliche Lösung für nachhaltige Sanierung.
Innovativer Baustoff aus Rohrkolben (Typha) für nachhaltige Sanierung, präsentiert mit einer Infotafel und einer Musterplatte.
Nachhaltige Sanierung: Lehmwandheizung und Klimadecke für gesundes Raumklima.
Auslage mit Broschüren und Berichten zur nachhaltigen Sanierung, darunter der "Wegweiser klimapositiver Gebäudebestand" der DGNB
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Nachhaltige Baustoffe im Fokus

Ein zentrales Thema bei nachhaltigen Bauweisen ist die Nutzung von Holzfasern als Dämmmaterial. Holzfaserplatten bieten hervorragende Wärmedämmeigenschaften und fungieren gleichzeitig als natürliche CO₂-Speicher. Ein weiteres spannendes Material ist Stroh, das in Form von Strohballenbau bereits seit Jahrzehnten erprobt ist. Stroh ist nicht nur nachwachsend und regional verfügbar, sondern auch ein hoch effektiver Dämmstoff mit einer geringen ökologischen Belastung. Besonders im Kontext von kreislaufgerechtem Bauen und der Wiederverwendung von Baustoffen wird Stroh wieder zunehmend beachtet.

Ein weiterer innovativer Ansatz ist die Nutzung von Rohrkolben des Fraunhofer Institutes IBP , einem nachwachsenden Rohstoff, der auf wiedervernässten Mooren angebaut wird. Dieser Ansatz bietet mehrere Vorteile: Einerseits tragen wiedervernässte Moore zur Reduktion von Kohlenstofffreisetzungen bei und können sogar Kohlenstoffsenken schaffen. Andererseits wird durch den Anbau von Rohrkolben auf landwirtschaftlich schwer nutzbaren Flächen eine neue wirtschaftliche Perspektive geschaffen. Die daraus entstehenden Dämmmaterialien sind besonders nachhaltig und leisten einen wertvollen Beitrag zur Klimaneutralität.

Raumluftqualität durch natürliche Materialien

Neben der Wärmedämmung spielen auch Lehm und Lehmputze eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Sanierung. Diese Materialien bieten exzellente feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, was insbesondere in immer dichter werdenden Gebäudehüllen wichtig ist. Darüber hinaus verbessern sie die Raumluftqualität und minimieren Schadstoffe in der Luft. Im Vergleich zu energieintensiven mineralischen Putzen stellen Lehmputze eine umweltfreundliche Alternative dar.

Funktionsorientierter Einsatz von Baustoffen

Wichtig ist jedoch, dass jedes Dämmmaterial seine spezifischen Vor- und Nachteile hat. Faktoren wie Wärmedämmung, Feuchteregulierung, Brandschutz, Kosten und ökologische Bilanz spielen eine entscheidende Rolle. Deshalb müssen Dämmstoffe funktionsorientiert eingesetzt werden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Lehmputze eignen sich beispielsweise hervorragend zur Feuchteregulierung in Innenräumen, während Holzfaserdämmung eine nachhaltige Option für Fassaden oder Dachkonstruktionen ist. Stroh wiederum bietet sich besonders für wandintegrierte Dämmungen im Rahmen von Neubauten oder Sanierungen an.

Zertifizierungen für nachhaltige Sanierung

Ein weiterer spannender Aspekt: Auch energetische Sanierungen können mittlerweile zertifiziert werden, beispielsweise durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Diese Zertifizierungen machen es möglich, Bestandsbauten nachhaltigkeitszertifiziert zu sanieren und somit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies ist nicht nur ein Vorteil für die Umwelt, sondern steigert auch den Wert der Immobilie und bietet langfristige Planungssicherheit für Eigentümer.

Die BAU2025 zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig die Ansätze für nachhaltiges Bauen und Sanieren sind. Von traditionellen Materialien wie Lehm und Stroh bis hin zu innovativen Konzepten wie Holzfaserdämmung und der Nutzung von Rohrkolben – die Kombination aus natürlichen Rohstoffen, moderner Technologie und dem Fokus auf Zertifizierungsmöglichkeiten unterstreicht, wie wichtig die nachhaltige Sanierung von Bestandsgebäuden für die Zukunft ist. Der gezielte Einsatz von nachhaltigen Baustoffen bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern schafft auch einen Mehrwert für Bauherren und Bewohner gleichermaßen.

Nutzen wir die Chancen, die uns diese innovativen Materialien und Konzepte bieten, um die Bauwende aktiv zu gestalten. Als Energieberater unterstütze ich Sie bei der energetischen Sanierung und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte Strategie. Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Beratung – gemeinsam finden wir den besten Weg in eine nachhaltige Zukunft!

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